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E. Schenk AG

Brenn- und Treibstoffe

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Schadstoff-Werte im Vergleich

Schwefelemissionen

Die Luftreinhalteverordnung (LRV) und die SN-Norm schreiben für Heizöl einen maximalen Schwefelgehalt von 0,2 % Brennstoff vor. Dieser Wert wird in der Praxis deutlich unterschitten, liegt doch der durchschnittliche Schwefelgehalt der verkauten Heizöle bei 0,12 %. Öko-Heizöle weisen sogar einen Schwefelgehalt von unter 0,05 % auf. Die Schwefeldioxid-Emissionen liegen heute unter denen von 1950. Schwefeldioxid ist deshalb auch aus Sicht der Lufthygiene kein Problem mehr.

Stickoxide

Heizöl enthält kleine Mengen von gebundenem Stickstoff. Er reagiert bei der Verbrennung zu Stickoxiden (NOx). Bei der Entschwefelung des Brennstoffes wird zusätzlich auch der Stickstoffgehalt reduziert. Dies wirkt sich zum Beispiel bei den Öko-Heizölen aus. Bei diesem Brennstoff ist ein maximaler Stickstoffgehalt von 100 mg/kg Brennstoff garantiert.

 

Heizöl in Standardqualität weist einen durchschnittlichen Stickstoffgehalt ovn 150 mg/kg Brennstoff auf. Dank niedrigem Stickstoffgehalt im Brennstoff und dank Low NOx-Verbrennungstechnik werden die Grenzwerte der LRV mehr als eingehalten. Beim Einsatz von Öko-Heizöl liegen die NOx-Emissionen in etwa beim Grenzwert für die einer Gasheizung.

Kohlendioxid

 Kohlendioxid (Co2) ist ein Gas, welches unter anderem bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen wie Heizöl, Kohle oder Gas entsteht. Kohlendioxid trägt zum Treibhauseffekt bei, der für die erwärmung der Erdatmosphäre verantwortlich ist.

 

Mit einem sparsamen Heizbetrieb kann die Co2-Emission reduziert werden. Auf Grund seiner chemischen Zusammensetzung wird bei der Verbrennung von Heizöl gegenüber Erdgas etwas mehr Co2 erzeugt. Eine Erdgasheizung trägt jedoch nicht nur über den Ausstoss von Co2 zum Treibhauseffekt bei. Denn Erdgas tritt in Folge von Leitungsverlusten auch unverbrannt in die Umgebung aus. Erdgas bestht zu 90 % aus Methan. Die Treibhauswirksamkeit eines Methanmoleküls ist 24 mal stärker als die eines Co2-Moleküls. Indirekt tragen also Erdgasheizungen durch die Leitungsverluste in erheblichem Masse zur Verstärkung des Treibhauseffektes bei.